Luise Kaustky

Luise Kautsky steht bis heute im doppelten Schatten ihrer Freundin, Rosa Luxemburg, einerseits und ihres Ehemanns andererseits. Geboren 1864 in Wien als Luise Ronsperger heiratet sie 1890 den Theoretiker der internationalen Arbeiterbewegung, Karl Kautsky, mit dem sie Mitte der 1890er Jahre nach Berlin zieht. Sie ist nicht nur die Mutter der drei gemeinsamen Kinder, sondern auch Privatsekretärin ihres Mannes. 1920 wird sie in Berlin zur Stadtverordneten gewählt. Sie übersetzt aus dem Englischen und Französischen, schreibt zahlreiche Zeitungsartikel und publiziert eine Sammlung der Briefe Rosa Luxemburgs. 1929 erscheint »Rosa Luxemburg – Ein Gedenkbuch«. Nach dem »Anschluss« Österreichs an das Dritte Reich, flieht sie mit ihrem Mann über Prag nach Amsterdam. 1944 wird sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft nach Auschwitz deportiert, wo sie im Dezember 1944 stirbt.

 
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